Darmkrebs

Darmkrebs

Rund 13 Prozent der Männer erkranken in Österreich an Darmkrebs. Dieser stellt damit die dritthäufigste Krebserkrankung dar. Elf Prozent der Frauen erkranken an Darmkrebs, bei Ihnen ist es zweithäufigste Krebserkrankung. Insgesamt werden jährlich rund 4.400 Darmkrebsdiagnosen gestellt. Die Anzahl an Neuerkrankungen und die Mortalitätsrate sind am Sinken. Dies ist auch auf verbesserte Früherkennung und verstärkte öffentliche Sensibilisierung zum Thema zurückzuführen. Je früher es zu einer Diagnose eines Darmkrebs oder Polypen kommt, umso besser sind die Chancen auf Genesung.

Darmkrebs entsteht in den meisten Fällen durch Genveränderungen. Neben erblichen Vorbelastungen, deren Betroffene mit 70 bis 100 % Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs erkranken, haben Studien nachgewiesen, dass folgende Faktoren das Risiko signifikant erhöhen: 

  • fettreiche Ernährung
  • vermehrter Alkoholkonsum
  • Tabakkonsum
  • hoher Body-Mass-Index
  • Verzehr von rotem/verarbeitetem Fleisch

Größter Risikofaktor ist aber das Alter: Im Rahmen der stetig ablaufenden Zellteilung (Mitose) erhöht sich die Fehlerrate in diesem natürlichen Verdopplungsprozess des Erbmaterials. Dadurch kann mutierte DNA entstehen, welche die Entwicklung von Darmkrebs begünstigt.

Viel Bewegung sowie eine ballaststoffreiche Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse sind hingegen nachweislich risikosenkende Faktoren.

Symptome

Darmkrebs kann sich durch vielfältige Symptome äußern. Hierzu zählen zum Beispiel:
  • anhaltender Durchfall
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Blut im Stuhl
  • chronische Verstopfung.
Diese Symptome treten allerdings meist erst sehr spät im Verlauf der Krankheit auf.
Diagnostiziert ein Facharzt die Erkrankung jedoch im fortgeschrittenen Stadium, sinken die Genesungschancen erheblich und es kann meist nur noch die weitere Ausbreitung des Tumors verhindert werden.